zehn klassische Irrtümer

Was wir täglich hören und darauf antworten

Nach fünf Jahren ohne Erwerbsarbeit ist die Qualifikation verfallen. Unsere Kundinnen melden ganz anderes! "Nach 3 - 4 Wochen war ich wieder voll drin. Vieles, was ich ausgeblendet habe, ist auf einmal wieder präsent. Ich fühle mich kompetent und angekommen."

Mit so vielen Lücken im Lebenslauf will mich doch keiner mehr. Wenn Sie Ihren Lebenslauf als Lückentext verkaufen, ist der in der Tat nicht interessant. Lernen Sie aber Ihre Vita als Kompetenzgeschichte zu erzählen, wird´s für den Arbeitgeber spannend.

Man muss halt nehmen, was man noch kriegt. Schade, dass Sie so denken. Der Arbeitsmarkt bietet einige Ihrer Qualifikation entsprechende Jobs. Dafür brauchen Sie allerdings eine entsprechende Erwartungshaltung und ein konzentriertes persönliches Projektmanagement.

Wiedereinstieg ist nichts anders als ein zusätzlicher Job für Mama. Hoffentlich nicht! Das werden Sie nicht lange durchhalten. Mütter leisten schon ein beträchtliches Quantum Arbeit. Kommt es beim Wiedereinstieg in den Job zu keiner Um- und Neuverteilung der Aufgaben, bleiben Sie auf der Strecke. Das haben Sie nicht verdient!

Kinder sollte man in der Bewerbung verschweigen. Die Meinung vieler Karriereberater teilen wir nicht. Man muss Kinder nicht an prominenten Stellen ganz oben im Lebenslauf oder im ersten Satz des Anschreibens erwähnen. Wichtig ist die Haltung, dass Kinderbetreuung gut organisiert ist und Kinder selbstverständlich Teil Ihres Lebens sind.

Der 400 Euro-Job ist die Lösung für Mütter im Wiedereinstieg. Das kann eine erste gute Brücke sein. Wer allerdings nur auf diese Jobs schaut, zeigt, dass sie nicht längerfristig denkt, oft nicht ausreichend Selbstwert im Tank hat und sich keine Perspektiven erarbeitet für die eigene Zukunft.

Wer über 45 Jahre alt ist, kann's sowieso vergessen. Nein! Wir evaluieren die Arbeit mit unseren KundInnen seit Jahren. Wer 45+ ist muss sich am Arbeitsmarkt anders verhalten, das ist wahr. Wer das ernst nimmt und in Veränderung will, wird das schaffen. Unsere Unterstützung wird´s Ihnen erleichtern.

Die Kinder leiden unter der Berufstätigkeit der Mutter. Kinder leiden eher unter der Unentschlossenheit, Unzufriedenheit oder Unsicherheit der Mütter und Väter. Wer Job und Familie gut organisiert, Kinder in die eigenen Vorhaben gut mit einbezieht und seinen zugewandten Stil mit seinen Kindern weiterführt, wird seine Kinder eher fröhlich sehen.

Ich muss immer transparent und ehrlich sein. Jobkommunikation gleicht eher einem guten Spiel denn einem Beichtstuhl. Es geht um Ihre gute Geschichte und um Ihre Ziele. Der Arbeitgeber ist daran interessiert, was Sie in der Lage sind zu leisten und nicht, was Sie an Unsicherheiten, Unzulänglichkeiten oder Ängsten mit sich tragen.

Wer als Mutter einen guten Job kriegt, hat Glück gehabt. Richtig. Ja. Aber das Glück ist nicht einfach nur etwas, was einem widerfährt. Es stellt sich dann ein, wenn ich gut vorgearbeitet habe und mindestens im Inneren auch damit rechne. Zum Glück gehört also auch Leistung, Einstellung und die gute Haltung.

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